
Tultscha liegt dort, wo sich die Donau in die drei Arme (Chilia, Sulina, Sfântu Gheorghe) teilt, die das Delta bilden. Die Stadt selbst ist klein und bescheiden — einige Straßen Bürgerhäuser, ein kleines Donau-Eko-Museum, das eine Stunde wert ist, der belebte Hafen, in dem jedes Passagier- und Versorgungsschiff fürs Delta startet. Spannend ist alles flussabwärts: die lipowanischen Fischerdörfer, die Vogelkolonien, der Letea-Wald. Plan zwei oder drei Nächte in einer Delta-Pension und nutze Tultscha als Tor.
Warum hierher
Man kommt nicht für Tultscha — man kommt durch. Eine Nacht hier, wenn du spät anreist, dann mit dem Morgenboot ins Delta. Die guten lipowanischen Pensionen liegen in Mila 23, Crișan oder Sulina — wir organisieren Transfer und geführte Bootstage.
Was tun
- Das Eko-Museum des Donaudeltas — eine Stunde, schafft Orientierung vor der Tour.
- Privates Boot mit lipowanischem Guide für einen vollen Tag in kleineren Kanälen — Pelikan-Kolonien, Fischsuppen-Mittagessen an Bord.
- Zwei Nächte in Mila 23 schlafen — das fotogenste lipowanische Dorf, nur per Boot erreichbar.
- Den Letea-Wald besuchen — Sanddünen, alte Eichen, Wildpferde.
- Sulina an der Schwarzmeer-Mündung — alter Leuchtturm, verlassener Friedhof, ein Gefühl vom Ende Europas.
- Frisch gefangenen und gegrillten Fisch in jeder Dorfpension essen — Stör, Karpfen, Hecht, alles vom Morgen.
Wann kommen
Mai–Juni für Brutvögel, September für den Herbstzug. Tief-Sommer (Juni–August) meiden, wenn man mückenempfindlich ist — DEET mitbringen. Im Winter ist das Delta quasi geschlossen.





