George-Enescu-Festival
Europas größter Klassik-Marathon: drei Wochen Weltorchester im vergoldeten Athenäum. Alle zwei Jahre — Reise danach planen.
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Bukarest ist vielschichtig und widersprüchlich — einst „Klein-Paris" wegen der Boulevards und Bürgerhäuser, später in großen Teilen von Ceaușescu geebnet für den Parlamentspalast. Was übrig ist, liegt in Fragmenten: Jugendstil-Arkaden in der Strada Lipscani, die Stavropoleos-Kirche aus dem 18. Jahrhundert neben einem Kettenrestaurant, brutalistische Sockel neben Modewoche-Locations. Die Food- und Naturwein-Szene der 2020er ist die spannendste des Landes. Die meisten internationalen Flüge landen hier (OTP) — fast jeder Gast kommt durch.
Für ein, zwei Nächte am Anfang oder Ende einer Rumänien-Reise. Der Kontrast — zwischen dem polierten Belle-Époque-Norden (Calea Victoriei, Athenäum) und der chaotischen, lebendigen Altstadt — ist das Land im Kleinen. Plus: das beste Abendessen der Reise wird wahrscheinlich hier sein: Kaiamo, Vatra oder ein Naturwein-Abend bei Origo oder M60.
Mai für die frühlingshaften Boulevards. September–Oktober für Caféterrassen-Wetter. Dezember für den Weihnachtsmarkt am Piața Constituției. Juli–August oft 35 °C+, machbar wenn man Schattenhöfe einplant.
Europas größter Klassik-Marathon: drei Wochen Weltorchester im vergoldeten Athenäum. Alle zwei Jahre — Reise danach planen.
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